Englisches Theater für Bruno-Schüler

„I Like it“  - so das Urteil vieler Bruno-Lorenzen-Schüler nach den Aufführungen des White Horse Theatres. Fünf Mal standen die aus England stammenden Schauspieler auf der Bühne, um für die unterschiedlichen Altersstufen drei verschiedene Stücke aufzuführen. Wie im vergangenen Jahr saßen die Bruno-Schüler nicht in der schuleigenen Aula, sondern im  weitaus größeren Saal der Georg-Wilhelm-Pfingsten-Schule. Die gemeinsame Verpflichtung des White Horse Theatre war eine Aktion der kooperierenden Schulen.

So saßen zwischen den Bruno-Schülern auch hörgeschädigte Mädchen und Jungen, die ebenfalls amüsiert das Geschehen auf der Bühne verfolgten. Ganz zwanglos kam es dabei zwischen den Jugendlichen zum Austausch über die Stücke und die glänzende schauspielerische Leistung der Engländer.

Die Fünft- und Sechstklässler sahen das Stück „The Tiger of the Seas“. In der amüsanten Piratengeschichte nahmen die Schauspieler die Schüler in einem gut verständlichen Englisch mit auf Abenteuertour. Auch manch Leichtmatrose aus dem Publikum sollte angeheuert werden, um mit Kapitän Black Nick Sharkmuck auf Kaperfahrt zu gehen.

Für die Siebt- und Achtklässler gab es das Stück „Future Perfect“. Der Teenager Jimmy ist wie viele junge Leute – Schule interessiert ihn nicht, nur berühmt will er werden. Die Showbühne ist sein Ziel.  Als er schließlich als Popstar seinen Song singt, liegt es an den Schülern zu entscheiden, ob Jimmy mal wieder nur träumt oder er es tatsächlich zum Erfolg gebracht hat.

Um Drogen ging es in dem Stück für die Neunt- und Zehntklässler. In „Brain – Catch – Fire“ will sich Sydney von seinem Mittelklasse-Elternhaus lösen. Doch ob dazu der Weg über Alkohol, Zigaretten und schließlich Ecstasy der richtige ist? Die Schüler sahen mit an, wie schnell man sich dabei auf ein gefährliches Experiment einlassen und wie ein eben noch normales Leben völlig aus den Fugen geraten kann.

Dass die englischen Schauspieler gerne vor Schülern spielen, zeigte sich im Anschluss an die Aufführungen: Sie beantworteten Fragen, gaben Autogramme und ließen sich mit den Schüler fotografieren. Und manch ein Schüler stellte fest, es ist doch ganz nützlich, im Englischunterricht aufzupassen, um sich jetzt mit den Briten unterhalten zu können.