Einladung zum Schnuppervormittag

Liebe Eltern der Jahrgangsstufe 4,

im kommenden Schuljahr wechselt Ihr Kind auf eine weiterführende Schule. Das bedeutet, dass eine wichtige Entscheidung getroffen werden muss: Welche Schulart und welche Schule soll mein Kind künftig besuchen? Ihre Kinder fragen sich bestimmt: Wie wird es an der neuen Schule sein? Was kommt auf mich zu? Was wird dort alles angeboten?
Aus diesem Grunde möchten wir Ihnen und Ihrem Kind die Möglichkeit zu einem ersten Kennenlernen unserer Schule geben.

Eine Einladung zu einem Schnuppervormittag finden Sie bei den Formularen.

Von Popstars und bis Gruselgeister- englisches Theater für BLS-Schüler

Englisch im Unterricht ist eine Sache. Aber Englisch mit echten Engländern zu sprechen, das ist schon eine Herausforderung. Diese nehmen die Bruno-Schüler jedes Jahr aufs Neue an: Bei den Aufführungen des „White Horse Theatres“. Immer im Winter macht das Tournee-Theater mit Schauspielern aus englischsprachigen Ländern in Schleswig Halt und bietet die Chance, mit Native Speakern in Kontakt zu kommen.

Denn bei den Auftritten spielt sich das Geschehen nicht nur auf der Bühne ab. Bewusst suchen die Schauspieler den Kontakt zu ihren Zuschauern. Da werden Schuhe von Kindern aus der ersten Reihe plötzlich zu Requisiten oder Zehntklässler zu „Dancing Stars“.

In diesem Jahr brachte das „White Horse Theatre“ das Stück „Fear in the Forest“ für die Orientierungsstufe auf die Bühne. In dieser Gruselgeschichte erlebte das Mädchen Josie einen Wald von seiner düsteren Seite. In einem abgelegenen Hotel trifft sie auf unheimliche Gestalten, bekommt Würstchen mit Senf und Vanillesauce zu essen und macht in der Nacht kein Auge zu. Ein bisschen Gänsehaus breitete sich aus, doch keine Angst – es gab viel zu lachen. Und am Ende war der Spuk dann mit einem Paukenschlag vorbei.

Im Stück „Lip Gloss“ für die siebten und achten Klassen ging es um einen Talentwettbewerb: Die Mädchen Elaine und Juliet kommen aus ganz unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und prallen mit ihren Vorstellungen vom Leben so ständig aufeinander. Als Popduo „Lip Gloss“ machen sie aber gemeinsam Musik, auch wenn es hinter den Kulissen viel Streit gibt. Hier überzeugten vor allem die Kostüme – wer hat vorher schon mal einen Anzug ganz im „Union Jack“-Design gesehen und das erstklassige Bühnenbild in Form der Skyline von London.

Ernster ging es beim Stück „Move to Junk“ zu: Cyber-Bullying war das Thema. Amanda, neu an der Schule, wird anonym im Internet terrorisiert. Unerbittlich wird das Mädchen in die Verzweiflung getrieben. Eine Hölle, die kein Schüler durchmachen möchte. Und da war vor allem auch der Austausch im Anschluss wichtig. Trotz des ernsten Themas verstanden es die vier jungen Schauspieler aus England mit den Schülern locker ins Gespräch zu kommen.

Alle Aufführungen fanden diesmal in der Aula der BLS statt. Zu Gast waren bei den Vorstellungen Schüler der Georg-Wilhelm-Pfingsten-Schule statt. Schon seit einigen Jahren verpflichten die kooperierenden Schulen das WHT gemeinsam. So saßen zwischen den Bruno-Schülern auch gehörlose Mädchen und Jungen, die ebenfalls gespannt das Geschehen auf der Bühne verfolgten.

Am Ende gaben die englischen Schauspieler dann noch ihre Instagram-Adresse weiter und luden alle ein, ihnen bei ihrer Tournee durch Deutschland zu folgen. Bis Juli touren die vier Briten durch „Germany“ – and to be in Schleswig, that was a highlight“, lobte Ben (23) aus der Shakespeare-Stadt Stratford-upon-Avon den Auftritt an der Schlei.

 

Weihnachtliches Geschehen in Mensa und Aula der „Bruno“

Weihnachtskultur wird an der Bruno großgeschrieben: Jeden Montag spielt ein Musikensemble in der ersten Stunde auf den Fluren der Schule. Einer Weihnachtsgeschichte lauschen können die jüngeren Schüler in jeder ersten großen Pause und in jeder zweiten selber Weihnachtslieder singen. Am Nikolaustag werden Schokomänner unter den Kindern verteilt. Der Höhepunkt aber ist das große Konzert aller Bläserklassen in der Aula.

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Am 8. Dezember fand der diesjährige Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen statt, bei dem alle Klassensieger gegeneinander antraten. Die Mädchen und Jungen mussten zunächst einen selbst ausgewählten, dreiminütigen Text präsentieren. Hierbei zeigte sich, dass die Kinder auffallend gut vorbereitet waren, mit Mimik und Gestik überzeugten und ihre Texte zum Teil fast auswendig konnten. Die Jury und das Publikum waren begeistert. Um den Schulsieger zu ermitteln, mussten dann Lilly, Lotta und Jin in einer Entscheidungsrunde einen unbekannten Text vorlesen. Dies war schon schwieriger, da unbekannte oder schwierige Wörter auftraten und die Nervosität bei allen sehr hoch war. Doch auch dies meisterten die Drei mit Bravour. Besonders gut war Lotta Christiansen, die damit zur Schulsiegerin gewählt wurde. Sie wird demnächst bei der Kreisausscheidung gegen die Schulsiegerinnen und -sieger der anderen Schulen des Kreises Schleswig-Flensburg antreten.

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Lesung in der Bücherei mit Bruno-Schülern

Fast so unheimlich wie in ihrem Kinderkrimi „Die magischen Augen von Stonehill“ geht es nachts bei Juma Kliebenstein zu, wenn die erfolgreiche Autorin einen neuen Gruselroman schreibt. „Da mache ich mir nur eine kleine Kerze an. Ansonsten ist alles  dunkel“, beschreibt sie die Atmosphäre in ihrem Haus zwischen 22 und 5 Uhr morgens, wenn aus ihrem Kopf neue Figuren für eine Geschichte entspringen. Das fanden die Sechstklässler der Bruno sehr spannend. Man konnte förmlich spüren, wie die Schüler der 6b und 6c am liebsten mal eine Schreibnacht gemeinsam mit der Saarbrücker Autorin erleben würden. Doch auch schon die Lesung in der Stadtbücherei genossen die 48 Mädchen und Jungen.

Im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwochen hatte die Stadtbücherei die Autorin nach Schleswig eingeladen. Bekannt wurde Juma Kliebenstein vor allem durch ihr Buch „Der Tag, an dem ich cool wurde“. Nun stellte sie ihren ersten Gruselroman vor: „Die magischen Augen von Stonehill“.  Im Mittelpunkt steht dabei das Mädchen Lucy, die in einem beschaulichen Ort an der amerikanischen Ostküste wohnt. Eines Tages zieht Viola in das Dorf. Und von Langeweile ist keine Spur mehr: Das immer in lila gekleidete Mädchen und ihre Katze Cleopatra scheinen magische Kräfte zu haben. Da verschwindet plötzlich ein Smaragdring, ein anderes Mädchen kann dank Violas hellseherischer Fähigkeiten vor dem Sturz von einer Felsenklippe bewahrt werden und dann scheint da auch noch ein dunkles Geheimnis über dem Ort zu schweben. Ob am Ende alles gut wird, das wollte Kliebenstein bei der Lesung nicht verraten. Allerdings liebe sie nicht unbedingt Happy Ends.

Was sie aber mag, seien Lesereisen wie diese nach Schleswig. Da komme man gut ins Gespräch mit Kindern. Auch mit den Bruno -Schülern. Die hatten eine Menge Fragen, die auch alle beantwortet wurden. Und noch mehr: Die Autorin verriet zudem ein wenig über den Schriftsteller-Alltag. Nicht jeder habe das Glück, Bücher wie „Harry Potter“ zu schreiben und damit Millionen zu verdienen. Vom Verkauf eines ihrer Bücher gehe das meiste an den Verlag. „Wenn es für 13 Euro in der Buchhandlung verkauft wird, bekomme ich mal gerade 1,20 Euro“, rechnete Kliebenstein vor. Trotzdem habe sie es nie bereut, ihre Tätigkeit als Lehrerin an einem Gymnasium aufzugeben. „Ich habe so viele Geschichten im Kopf, die muss ich einfach alle aufschreiben.“ Und so dürfen sich die Schüler freuen, vielleicht bald das 13. Buch der Autorin lesen zu können.

P.S. Einige der Bücher sind in der Schülerbücherei auszuleihen!!!

Und noch eine Auszeichnung für die Theater AG

Zum vierten Mal wurde die Theater AG unter der Leitung von Frau Jung von der Flensburger Pogge-van-Ranken-Stiftung für ihre Leistungen ausgezeichnet: Ihr neustes Stück „Voll das Leben“ erhielt einen Sonderpreis in Höhe von 200 Euro in der Kategorie Schauspiel Mittelstufe.

In der Laudatio heißt es: „Mit eurem Stück „Voll das Leben“ habt ihr gezeigt, dass ihr es verstanden habt, aktuelle Problematiken von Jugendlichen in authentische Szenen umzusetzen. Dabei habt ihr ein gutes Gespür für die wichtigen Elemente innerhalb der Dialoge bewiesen. Ihr habt konzentriert gespielt und eine klare Verknüpfung der einzelnen Szenen geschaffen. Schön dargestellt waren die Mobbingsituationen und das überhebliche Leben der High Society. Glaubhaft in Szene gesetzt waren aber auch die Schwierigkeiten der einzelnen Figuren, sich gegen sein Gegenüber durchzusetzen.“ (Michael Wempner von der Pogge-van-Ranken-Stiftung)

Das Stück besteht aus zwölf Szenen, in denen es um die Facetten der Pubertät geht: Misa will gemocht werden und Alex die Weltherrschaft. Luc macht Sport und Dmitri krumme Geschäfte. Hannah muss kotzen. Ronja will ihre Ruhe und Maja will nie heiraten. Jessica rappt und Elja shoppt. Viktor zockt und Jason strippt. Und alle mobben Manuela.

Dazu wird authentische Musik gespielt: Zehntklässler Jan bietet eigene Songs während der Aufführung dar und untermalt so stimmungsvoll das Geschehen auf der Bühne.

Die Theater AG unter der Leitung von Frau Jung gibt es seit 2007. Jedes Jahr im Frühjahr zeigen die Siebt- bis Neuntklässler, was sie im vergangenen Schuljahr erarbeitet haben. Die Bandbreite der Stücke ist breit gefächert – vom Krimi („Was geschah mit Mr White?“) über eine musikalische Revue („Rock’n’Roll im Paradieso“) bis zum Klassiker („Das Gespenst von Canterville“) haben die Jugendlichen bereits einstudiert.

Gezeigt werden die Stücke jeweils für die anderen Schüler, eine Abendvorstellung ist für Eltern und interessiertes Publikum gedacht. Höhepunkt für die Schüler ist aber die Aufführung des Stücks beim jährlichen Schultheatertag. In einem der drei Häuser vom Schleswig-Holsteinischen Landestheater dürfen die Nachwuchsschauspieler ihre Kunst auf der großen Theaterbühne zeigen – inklusive Umziehen in der Künstlergarderobe, Rundgang hinter den Kulissen und Workshop mit Profi-Schauspielern.

Was im kommenden Schuljahr inszeniert werden wird, ist noch offen. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin entscheiden die neuen und alten Schauspieler gemeinsam im September, mit welchem Stück sie sich diesmal auseinander setzen werden.

Schüler helfen blinden Kindern in Afrika

Der Film über das Schicksal philippinischer Kinder auf einer Mülldeponie hat die Zehntklässler sehr berührt. Zwischen Abfall hausen dort Menschen, ernähren sich von dem, was andere weggeschmissen haben, suchen nach Verwertbarem zwischen stinkenden Blechdosen und abgelaufenen Medikamenten. Todesfälle sind Alltag. „Wir wollen helfen, uns geht es im Vergleich zu diesen Kindern so gut“, war die einhellige Meinung der 10d. Also überlegten die Jugendlichen, was sie im Rahmen des Weltkundeunterrichts machen könnten.

Abschied von der "Bruno"

„Ich bin jeden Tag gern in die Schule gegangen.“ Damit verabschiedete sich Schulsekretätin Bärbel Nickelsen nach über 16 Jahren von der Bruno-Lorenzen-Schule. Warme Worte der Anerkennung gab es von Schulleiter Bernd Nissen: „Sie haben sich als Multi-Tasking-Talent erwiesen. Manchmal habe ich gedacht, es ist Wahnsinn, was diese Frau alles so zeitgleich erledigt.  Sie nehmen Krankmeldungen entgegen, kochen mal eben Kaffee, verteilen Post, kämpfen sich durch Schülerhorden durch, suchen die Klassenlehrerin von dem Schüler, dessen Mutter gerade angerufen hat, weil dieser seine Badehose in der Schwimmhalle vergessen hat oder holen eine Delinquentin aus dem Unterricht, weil der Schulsozialarbeiter mit ihr sprechen möchte. Gleichzeitig behandeln Sie Prellungen, vermeintliche Wespenstiche, Übelkeit. Sie können Hypochondrie von echtem Leid unterscheiden und telefonieren zur selben Zeit mit der Stadt. Zeitgleich kommen Sie mit den Ein-Wort-Sätzen der heutigen Schülergeneration klar wie „Briefumschlag“ – „Pflaster“ oder „Schulbescheinigung“. Sie weisen noch daraufhin, dass das Wort „bitte“ angebracht ist, drucken gleichzeitig noch die Klassenliste der 10a aus. Ihr tägliches Arbeitspensum ging deutlich über das hinaus, was die Stellenausschreibung für eine Schulsekretärin hergibt.“ Angesichts dieser Dienste und ihrer immer freundlichen Art werde Bärbel Nickelsen eine große Lücke interlassen.

Wie groß die Wertschätzung ist, zeigten die vielen Wortbeiträge der Lehrkräfte, die Rede des Personalrats und vor allem ein auf Bärbel Nickelsen zugeschriebenes Lied von Musiklehrer Eckhard Aßmann. Musikalische Grüße überbrachten auch die drei Bläserklassen der Schule mit Ständchen vor dem Sekretariat. Ein positives Bild ihrer geleisteten Arbeit zeichnete zudem Robert Kischkat, Leiter des Fachdienstes für Bildung und Gesundheit bei der Stadt.

Die Bruno-Lorenzen-Schule könnte man als zweites Zuhause von Bärbel Nickelsen bezeichnen: Die heute 63jährige war schon selbst Schülerin an der damaligen Realschule. Zunächst machte sie eine Ausbildung zur Versicherungskauffrau, arbeitete dann als Sekretärin an der Bugenhagenschule bevor sie im Jahr 2000 an die Bruno wechselte. „Ich werde Sie sehr vermissen, viel Glück für die Ruhezeit“, schrieb ihr ein Fünftklässler auf das Abschiedsgeschenk der Klasse und sprach damit wohl allen Mitarbeitern der Schule aus dem Herzen.

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